Leserreisen des Katholischen Sonntagsblattes
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Impressionen und Berichte vergangener Leserreisen
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Die Reisebegleiter
unserer diesjährigen Leserreisen im Überblick
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Stimmen unserer Teilnehmer
Schottland 2018
Interessant, informativ, grandiose Landschaften, wunderbares Wetter, erlebnisreich, harmonisch, … einfach sehr schön.



Südtirol 2017
Es war eine sehr interessante Reise, die Besichtigung der vielen Kirchen, die imposante Landschaft und besonders der Franziskusweg, der durch einen wundervollen Wald und an drei Wasserfällen vorbei führte, hat mich beeindruckt.



Irland 2016

Es war eine Reise die angefüllt war mit Freude, Herzlichkeit, unglaublich schönen Begegnungen und Erlebnissen. Das Ergebnis, ein randvoll gefülltes Glas! Danke!!!



Paris 2015

"Sehr gelungene Reise mit einer sehr kompetenten und engagierten Reiseleitung."



Rom 2014
"Die Reise war sehr eindrucksvoll, erlebnisreich und schön. Durch Herrn Magino sehr gut geführt."



Sardinien 2013
"Ich habe mich noch nie so gut von der Reiseleitung versorgt gefühlt."



Mallorca 2012

Auf dieser Reise hat alles gestimmt: die beeindruckende Landschaft von Meer und Gebirge, alte Städte und Kirchen, abwechslungsreiches Programm, gute Leiter, angenehme Gruppe, gutes Wetter.


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Jakobsweg 1
von Rottenbuch bis Kempten
Leserreise vom 10. bis 14. Juni 2014
In der Woche nach Pfingsten begaben sich 22 Teilnehmer auf den Weg von Rottenbuch in Oberbayern nach Kempten im Allgäu. Für viele war es die Fortsetzung der letztjährigen Jakobswegetappe, die von München über den Ammersee in den Pfaffenwinkel geführt hatte.

Was sollte auf uns zukommen? Eine gut 80 km lange Strecke zu Fuß durch das herrliche hügelige Voralpenland, durch eine landwirtschaftlich geprägte und dadurch gepflegte, offengehaltene Landschaft, immer die majestätische Alpenkette im Blick, nach alter Pilgerart nur mit dem notwendigsten Gepäck im Rucksack. Am Weg prächtig ausgestattete Barock- und Rokokokirchen, die zum Teil auf eine Jahrhunderte lange klösterliche Tradition zurückgehen; immer wieder Spuren des durch Norbert von Xanten im 12. Jahrhundert gegründeten Ordens der Prämonstratenser. Also ein Kunst- und Kulturweg, ein bildendes, gesundheitsförderndes, die Fitness steigerndes Unternehmen? Ja und nein, dafür sorgte schon unsere Pilgerwegbegleiterin Centa Schmid. Sie hatte die Strecke im April unter widrigen Wetterbedingungen vorgewandert und danach die Wegstrecken bestens abgestimmt. Sie war uns eine kompetente geistliche Begleiterin, wenn wir als Pilger immer wieder den Fuß über die Schwelle einer Kirche oder Kapelle setzten, zu einem gemeinsamen Gottesdienst oder kurzen Gebetsimpulsen. Sie versorgte uns durch ihr fundiertes Wissen darüber hinaus mit den notwendigen geschichtlichen Hintergrundinformationen.

In der Jakobuskirche in Wildsteig eröffneten wir unsere Pilgerwanderung im gemeinsamen Gebet. Dort begegnete uns an der Kirchenwand ein kämpferischer, mit Schwert bewehrter Jakobus. Wir aber wanderten friedlich weiter zur weltberühmten Wieskirche, die unter dem Patronat des gegeißelten Heilands steht, erbaut als Wallfahrtskirche von den Brüdern Johann Baptist und Dominikus Zimmermann. Am nächsten Tag hatten wir eine längere Strecke vor uns: als Ziel wollten wir den 1055 m hohen Auerberg erreichen, der sich zwar schon von Anfang an in der Ferne als breitbasiger Kegel aus der hügeligen oberbayerischen voralpinen Landschaft erhob, aber uns doch einige Anstrengungen abverlangte.

Am 3. Tag dann starteten wir von der Westseite des Auerbergs nach einem Morgenimpuls in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Stötten. Besonderheiten dieser Kirche sind eine “Anna Selbdritt“, eine Darstellung der heiligen Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesusknaben, ferner der reich verzierte Wessobrunner Stuck an der Decke des Chors und – eine Kuriosität – eine Uhr in Form einer Erdkugel am Chorbogen in Sicht des auf der Kanzel predigenden Pfarrers. Über die Ortschaften Burk und Bertholdshofen mit der Kirche St. Michael, Rokoko in höchster Ausprägung, ging es zum Tagesziel Marktoberdorf. Danach ging es in die Stadt hinunter und mit dem Bus zurück nach Wald.

Am letzten Tag brachen wir von unserer Unterkunft in Wald wieder in Richtung Westen auf. Im ausgedehnten Kemptener Wald begann unser Pilgerweg bei der Kemptener Waldkapelle. Was für ein Kontrast zu den bisher besuchten prunkvollen Kirchen, aber nicht weniger beeindruckend. Eine kleine aus Holz gebaute Kapelle empfing uns mit der Aufschrift „Friede sei mit euch“, dem Erkennungsgruß des Auferstandenen. Der Innenraum konnte gerade unsere Pilgergruppe fassen. Wie wir hörten, war die Kapelle erst vor gut 10 Jahren von den Waldarbeitern nach dem Aufarbeiten der Schäden des Sturms Lothar errichtet worden, zum Dank dafür, dass es damals zu keinen ernsthaften Unfällen gekommen war. Hier machten wir den spirituellen Abschluss der Pilgertage. Weiter wanderten wir zügig durch das riesige hügelige Gebiet des Kemptener Walds. Abwechslung bot dabei der Dengelstein, ein riesiger Findling aus der letzten Eiszeit, auch noch ein meditativer Skulpturenweg bis wir wieder in die freie Landschaft hinauskamen, jetzt schon im Anblick des Grünten, des nördlichsten Ausläufers der Allgäuer Alpen. Schließlich erreichten wir die Iller und über die St. Lorenz und St. Magnus-Brücke ging’s zur Altstadt von Kempten mit dem alten Rathaus, womit das Ziel erreicht war und sich die Teilnehmer verabschiedeten, um in die verschiedensten Winkel der Diözese Rottenburg- Stuttgart heimzukehren.
N. Holzer
Leserstimmen zu dieser Reise

„Gut gelaunte, harmonische Pilgergruppe.“
Unbekannt

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