Leserreisen des Katholischen Sonntagsblattes
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Impressionen und Berichte vergangener Leserreisen
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Die Reisebegleiter
unserer diesjährigen Leserreisen im Überblick
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Stimmen unserer Teilnehmer
Schottland 2018
Interessant, informativ, grandiose Landschaften, wunderbares Wetter, erlebnisreich, harmonisch, … einfach sehr schön.



Südtirol 2017
Es war eine sehr interessante Reise, die Besichtigung der vielen Kirchen, die imposante Landschaft und besonders der Franziskusweg, der durch einen wundervollen Wald und an drei Wasserfällen vorbei führte, hat mich beeindruckt.



Irland 2016

Es war eine Reise die angefüllt war mit Freude, Herzlichkeit, unglaublich schönen Begegnungen und Erlebnissen. Das Ergebnis, ein randvoll gefülltes Glas! Danke!!!



Paris 2015

"Sehr gelungene Reise mit einer sehr kompetenten und engagierten Reiseleitung."



Rom 2014
"Die Reise war sehr eindrucksvoll, erlebnisreich und schön. Durch Herrn Magino sehr gut geführt."



Sardinien 2013
"Ich habe mich noch nie so gut von der Reiseleitung versorgt gefühlt."



Mallorca 2012

Auf dieser Reise hat alles gestimmt: die beeindruckende Landschaft von Meer und Gebirge, alte Städte und Kirchen, abwechslungsreiches Programm, gute Leiter, angenehme Gruppe, gutes Wetter.


Leserreise des Katholischen Sonntagsblattes
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Jakobsweg II
Von Esslingen nach Rottenburg
Bericht zur Leserreise vom 8. bis 12. September 2009
Am Dienstagvormittag trafen wir uns vor dem Münster St. Paul in Esslingen. Wir waren insgesamt 19 Pilger und Pilgerinnen; Frau Centa Schmid unsere Pilgerwegbegleiterin. Unser Vorhaben war, in den kommenden Tagen 90 km Wegstrecke zu bewältigen. Vertraute Gesichter, herzliche Begrüßungen und neue Gesichter – aus der ganzen Diözese Rottenburg- Stuttgart, sogar darüber hinaus! Centas herzliches »Grüß Gott« galt allen. Sie wünschte für die gemeinsame Zeit Freude aneinander, beeindruckende Naturerlebnisse im Neckartal, und dass sich unsere Seelen in den kommenden Tagen aufklaren mögen.

Nach kurzer Vorstellrunde und Einführung ins Thema Pilgern und der geistlichen Statio im stillen Esslinger Münster begannen wir die 15-km-Tagesstrecke nach Wernau.

»Caminando va – Leben lebt vom Aufbruch! Caminando va – machen wir uns auf!« Diesen Liedruf sangen wir uns öfters am Tage zu: »Es geht weiter! Aufbrechen, um anzukommen.« Auch auf diesem Jakobsweg durften wir ein intensives Gemeinschaftsgefühl erleben. Jeder hat sich mit seinen Fähigkeiten eingebracht. Unser ›Chormeister‹ Josef, der immer ein passendes Lied ausgrub, Adolf mit bereichernden Texten, Ernst-Eugen durch sein oft ergreifendes Trompetenspiel und alle anderen, indem wir uns Zeit schenkten, einander zuhörten und Freude und Alltagssorgen teilten. Wir erlebten viele Momente, die der Seele gut taten. Insbesondere am Abend, wenn wir bei einem Gläschen Wein zusammen saßen, miteinander plauderten und sangen … Am Tage gönnten wir uns eine Schweige-Phase unterwegs, so kamen uns die vielen Impressionen der Landschaft und die aufsteigenden Gedanken noch intensiver und tiefer entgegen.

Pilgern – das sind immer auch die spontanen und belebenden Begegnungen mit Menschen entlang des Weges. Einer dieser Menschen war der Schlossbesitzer in Rübgarten, Herr Prof. Stadlmeier, der uns, am gemauerten Rand seines Ziehbrunnens im Schlosspark angelehnt, voller Begeisterung Geschichten über sein Schloss erzählte. Freude machte uns auch die Begegnung mit jenem Ziegenzüchter aus Rübgarten, der an seinen neuen Stall eine große Jakobsmuschel zauberte, weil sein Grundstück mit dem ansehnlichen Neubau am Jakobsweg liegt! Die Erinnerungen an diese Begegnungen werden uns sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben.

Pilgern – sagt man, heißt mit den Füßen beten! So gesehen, haben wir ›laufend‹ gebetet, aber auch bei unseren Stopps in den Kirchen am Wege. Aufgesucht haben wir im Weiler Bodelshofen, zu Wendlingen gehörend, mitten im alten Dorffriedhof, das kleine, kostbare Jakobskirchlein. In Frickenhausen besuchten wir die heute evangelische Kirche »Zu Unserer lieben Frau«, einst wichtige Pilgersegen-Kirche mit spätgotischen Wandmalereien und einer einmaligen Hintergrund- Freskomalerei.

Die altehrwürdige Martinskirche aus dem Beginn des 12. Jahrhunderts in Neckartailfingen, erbaut vom Kloster Hirsau aus, mit ihrem schiefen Turm und den bemerkenswerten Wandfresken. In der evangelischen Kirche in Rübgarten begegneten wir einem besonderen Kleinod – dem Schrein eines frühgotischen Flügelaltares mit Maria als Königin zwischen den Pilgerheiligen St. Jakobus und St. Wendelin. Überwältigend präsentierte sich das ehemalige Zisterzienser kloster Bebenhausen, dessen Räume uns in der Verschiedenheit ihrer Architektur und Verwendung wirklich beeindruckten.

Schade war, dass wir in Tübingen die Jakobskirche verschlossen vorfanden. Aber der wunderbare Ausblick von der Wurmlinger Kapelle herunter versöhnte uns wieder: Die Höhenzüge der Schwäbischen Alb und das Neckartal lagen friedlich unter uns. Kein Wunder, dass uns dort Ludwig Uhland in den Sinn kam mit seinem berühmten Volkslied »Droben stehet die Kapelle«.

Der Rottenburger Dom nahm uns am Ende des diesjährigen Weges auf. Herr Rolf Seeger erklärte uns die liturgischen und künstlerischen Eckpunkte der Domerneuerung, wofür wir sehr dankbar waren. In der kleinen, aber für uns doch ausreichend großen Anbetungskapelle hielten wir die abschließende Statio. Gestärkt an Leib und Seele begaben wir uns zurück auf den »Lebens- Pilgerweg«, der für jeden von uns am Wohnort und im persönlichen Umfeld weitergeht.

›Du hilfst auf dem Weg
   und in der Ruhe.
Du machst die Straße
   zur Segensspur.
Der Tag blüht
   auf in Deinem Licht.
Darum gib mir Treue
   und Kraft,
ich bin selig,
   wenn Du mich trägst.‹

Ultreja – bis zum nächsten Mal.
Marianne Behnke
Leserstimmen zu dieser Reise

Frau Centa Schmid hat ihre Sache wunderbar gemacht, auf sie konnte man sich verlassen.
Ernst K. aus Eberdingen

Die harmonische Gemeinschaft in der Gruppe, vor allem das Wissen und die fröhliche Art von Frau Schmid war sehr wohltuend. Die spirituellen Impulse und Andacht und das gemeinsame Singen (waren sehr gelungen).
Unbekannt
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Pilgerwanderung vom 16. bis 19. September 2020
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