Leserreisen des Katholischen Sonntagsblattes
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Impressionen und Berichte vergangener Leserreisen
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Die Reisebegleiter
unserer diesjährigen Leserreisen im Überblick
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Stimmen unserer Teilnehmer
Schottland 2018
Interessant, informativ, grandiose Landschaften, wunderbares Wetter, erlebnisreich, harmonisch, … einfach sehr schön.



Südtirol 2017
Es war eine sehr interessante Reise, die Besichtigung der vielen Kirchen, die imposante Landschaft und besonders der Franziskusweg, der durch einen wundervollen Wald und an drei Wasserfällen vorbei führte, hat mich beeindruckt.



Irland 2016

Es war eine Reise die angefüllt war mit Freude, Herzlichkeit, unglaublich schönen Begegnungen und Erlebnissen. Das Ergebnis, ein randvoll gefülltes Glas! Danke!!!



Paris 2015

"Sehr gelungene Reise mit einer sehr kompetenten und engagierten Reiseleitung."



Rom 2014
"Die Reise war sehr eindrucksvoll, erlebnisreich und schön. Durch Herrn Magino sehr gut geführt."



Sardinien 2013
"Ich habe mich noch nie so gut von der Reiseleitung versorgt gefühlt."



Mallorca 2012

Auf dieser Reise hat alles gestimmt: die beeindruckende Landschaft von Meer und Gebirge, alte Städte und Kirchen, abwechslungsreiches Programm, gute Leiter, angenehme Gruppe, gutes Wetter.


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Santiago de Compostela
Auf der berühmtesten Pilgerstraße der Welt
Reiseleitung: Gerhilde Fleischer
Wunder gibt es immer wieder auf dem Jakobsweg. Eines war für mich, dass sich 26 Menschen, die sich nicht kannten, schon in den ersten Tagen zu einer harmonischen Gruppe zusammenfanden, rücksichtsvoll miteinander umgingen und sich auf das einließen, was jeder einzelne Tag uns bescherte. 5.500 km sind wir gereist, durch wechselnde Landschaften mit einer üppigen Flora, durch das sagenumwobene Bergland des Zentralmassivs, die Weite der Gascogne, die Pyrenäen mit ihren wilden Schluchten, das Weinbaugebiet der Rioja, die endlose Meseta und schließlich die beiden Pässe, der Monte Irago und der Cebreiro, bis wir dann ins »grüne Galicien« kamen.

Landschaften erlebt man am intensivsten zu Fuß und so haben wir das Bergland am Abstieg vom Somportpass sowie bei San Juan de la Pena, später zum Rabanal-Pass und zum Cebreiro erwandert. Wir haben die Mühen des Aufstiegs erlebt und wie sich der Blick im Aufwärtsgehen weitet. Wir haben in der Nachmittagssonne die Meseta durchwandert und ein wenig erspürt, wieviel Schweiß eine Tagesetappe den Fußpilgern abverlangt. Bei Puente la Reina und bei Sarria haben wir auf Wegen durch Gemüsegärten und Weingärten gesehen, wo das, was uns beim Picknick und beim Abendessen im Hotel erfreut, herkommt. Am Monte del Gozo gab es, wie im Mittelalter, einen Pilgerkönig: der, der als erster die Türme der Kathedrale sah. Und weil es nicht gut ist, dass der Mensch alleine sei, wurde ihm an die Seite eine Königin gegeben, die als zweite die Türme sah. Und die beiden haben danach für ihr Volk gesorgt, so wie man es sich nicht besser wünschen könnte.

Die Kunst am Weg ist Zeugnis eines jahrhundertealten Kulturaustausches mit maurischen Stilelementen ebenso wie mit Baumeistern der Gotik in Deutschland. Die Kirchen laden uns ein zum Nachdenken über Gottesbilder und über die wechselvolle Geschichte der spanischen Christen, die sich erst zu der Zeit, als sich in Deutschland die Reformation anbahnte, von der islamischen Herrschaft befreiten. Die befreiende Botschaft lädt auch uns in den Kirchen immer wieder zum Singen ein, und am Ende beherrschen wir das Salve Regina schon ziemlich gut, ein Lobgesang, der ebenfalls den Kulturaustausch auf dem Jakobsweg widerspiegelt: Im Gotteslob lesen wir, dass Hermann der Lahme es verfasst hat, in Le Puy erfahren wir, dass es dort entstanden sei, und in Santiago heißt es, das Salve Regina stamme von dort. Was stimmt? Alles: der Lobgesang ist wohl auf dem Jakobsweg gewandert, und am Ende weiß keiner mehr genau, wo die Wanderschaft begonnen hat. Eindrucksvoll die Gottesdienste, die wir mitfeiern konnten – gleich bei der Ankunft in Le Puy, am Samstagabend in Javier, am Sonntag in Santo Domingo, wo extra für uns der Hahn dazu krähte und als Höhepunkt der Pilgergottesdienst in Santiago de Compostela, wo Menschen aus der ganzen Welt unter Gottes Wort vereint waren, glücklich, dankbar und wo jeder etwas mitnimmt, das in sein weiteres Leben hineinwirkt. Der große Weihrauchkessel, der Botafumeiro war eine weitere Bestätigung: »Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist …«

Die Heimfahrt war ein wichtiger Ausklang. Wir haben uns auf der Rückfahrt immer wieder Eindrücke und Erlebnisse ins Gedächtnis zurückgerufen, und mit dem Besuch des Freiburger Münsters und der Darstellung einer Pilgerkrönung einmal in Stein und in einem Glasfenster, nehmen wir einen Auftrag vom Weg, den wir miteinander gegangen sind, schließlich mit in unseren Alltag: »Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit. Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid. Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht, der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht.«
Gerhilde Fleischer
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Rom
Reise wird auf 2021 verschoben, Termin folgt.



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Reise wird auf 2021 verschoben, Termin folgt.



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Mallorca
Flugreise vom 16. bis 23. Februar 2020
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Ischia
Flugreise vom 02. bis 08. Mai 2020
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Martinusweg von Ulm nach Zwiefalten
Pilgerwanderung vom 20. bis 23. Mai 2020
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Holland
Busreise vom 21. bis 27. Juni 2020
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ist abgesagt!



Paris
Zugreise vom 21. bis 25. Juli 2020
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Pilgern auf den Spuren der Hildegard von Bingen
Pilgerwanderung vom 16. bis 19. September 2020
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